Konzepte für die Stadtentwicklung

Die gebaute Stadt ist kollektives Spiegelbild und Kristallisationspunkt des gesellschaftlichen Handelns. Eine Vielzahl von Funktionsmustern und Nutzungsansprüchen bilden sich in der räumlichen Struktur der Stadt in verdichteter Weise ab. Stadtentwicklung ist somit das langfristige physische Abbild und Bühne der gesellschaftlichen Interaktion.

Die städtebauliche Gestalt bildet dabei den Rahmen für alle städtischen Aktivitäten. Im Ideal schafft sie Orientierung, Identifikation und Sicherheit. Er stellt immer noch das wichtigste Bindeglied zwischen privaten und öffentlichen Aktivitäten dar und ist daher nach wie vor die gesellschaftliche Bühne der Stadt. Dabei unterliegen die Ansprüche an die Nutzung öffentlicher Räume ständigen Veränderungen. 

Die Zentren unserer Städte spielen vor diesem Hintergrund eine besonders wichtige Rolle und unterliegen gerade aktuell einem starken Entwicklungsdruck. Der städtebauliche Wandel ist immer im Zusammenhang mit den Anforderungen der städtischen Funktionen zu sehen. Neben dem Einzelhandel als „klassischem“ Entwicklungsmotor sind die Innenstädte auch zunehmend als Standort für Kultur, Dienstleistung und Wohnen gefragt. Mit dem erweiterten Entwicklungsspektrum werden auch neue Ansprüche an öffentliche Räume und Immobilien formuliert, auf die die Stadtplanung angemessen reagieren muss.

Um in diesem Spannungsfeld eine nachhaltige Stadtentwicklungspolitik, insbesondere zur Stärkung von Stadt- und Geschäftszentren, umsetzen zu können, bietet das Büro Junker und Kruse eine Vielzahl von Hilfestellungen an, die von klassischen Rahmenplänen bis hin zu einer Beratung der privaten und öffentlichen Akteure reicht. 

Hierzu zählen insbesondere: 

entwerfen einen umsetzungsorientierten Handlungsrahmen für einen mittelfristigen Zeitraum. Mit einer umfangreichen Miteinbeziehung aller für die Stadtentwicklung relevanten Akteursgruppen werden Ziele und Strategien erarbeitet, die sich eng an den lokalen Gegebenheiten und Potenzialen orientieren. Mit der Definition konkreter Einzelmaßnahmen und Projekte für eine nachhaltige Stärkung ihrer Zentren und Stadtquartiere entstehen dabei praktische Ansätze für die Umsetzung und Aktivierung der räumlichen Potenziale. Die von uns erarbeiteten Integrierten Handlungs- und Stadtentwicklungskonzepte stellen dabei in der Regel die Grundlage für die Aufnahme in die Programme der Städtebauförderung i. S. d. § 171b BauGB dar.

Um mindergenutzte bzw. brachgefallene Flächen als Impulsgeber für eine sinnvolle Stadtentwicklung zu aktivieren, erarbeiten wir grundlegende funktionale Ansätze für die Neuentwicklung. Neben Fragen der „richtigen“ Funktionszuweisung stehen hierbei Aspekte der Eigentümeraktivierung sowie der städtebaulichen Gestaltung im Mittelpunkt.

Mit dem stetigen Wandel des räumlichen Funktionsmixes geht häufig die Notwendigkeit einher, das räumliche Profil bestimmter Lagen und Quartiere anzupassen. Durch sich ändernde gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen entstehen neue funktionale Schwerpunkte im Stadtgefüge, während andere von Stagnation betroffen sind. Das strukturelle Grundgerüst der Stadt in einem gemeinsamen und transparenten Kommunikationsprozess neu auszutarieren, ist Aufgabe unserer Konzepte. 

Um für städtebauliche Maßnahmen im Bereich des Hoch- und Tiefbaus in der Umsetzung eine hohe gestalterische Qualität sicherzustellen, beraten wir Sie in der Konzeption und Durchführung wettbewerblicher Verfahren.

Referenzprojekte

Stadt Leverkusen 

Erstellung eines Integrierten Handlungskonzepts für Leverkusen-Wiesdorf (Arbeitsgemeinschaft mit Scheuvens + Wachten plus)

Stadt Damme

Integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Dammer Innenstadt

Stadt Krefeld

Erarbeitung von Entwicklungsperspektiven für die City Krefeld

Stadt Hennef

Integriertes Handlungskonzept für Hennef-Blankenberg mit Schwerpunkt auf touristischen und verkehrlichen Fragestellungen (Arbeitsgemeinschaft mit IVP Runge)

Stadt Kalkar

Erarbeitung eines Integrierten Handlungskonzepts für die Innenstadt (Arbeitsgemeinschaft mit IVP Runge)

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Ansprechpartner

Rolf Junker, Junker + Kruse

Rolf Junker

Dipl.-Ing
Stadtentwicklung, Beteiligungsformate

Andreas Mayer, Junker + Kruse

Andreas Mayer

Dipl.-Ing.
Abteilungsleiter Stadtentwicklung, Beteiligungsformate

Sebastian Otto, Junker + Kruse

Sebastian Otto

Dipl.-Ing.
​​​​​​​Stadtentwicklung, Beteiligungsformate